Hilfe für Haustiere aus der Ukraine

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

wir wenden uns an Sie bezüglich der Behandlung von ukrainischen Kleintieren.

Wir möchten hiermit an alle Tierärztinnen und Tierärzte appellieren, die mit den Flüchtlingen aus der Ukraine ins Land kommenden Hunde und Katzen kostenlos gegen Tollwut zu impfen, zu chippen, und dann eine 28-tägige Quarantäne zu empfehlen. Die entsprechende Grundlage findet sich in § 4 der GOT.

Tollwut ist in der Ukraine endemisch. Es sind vor allem Füchse betroffen, aber auch viele Rinder. Bei Heimtieren ist die Tollwut zwar kaum vorgekommen, aber wir sollten gemeinschaftlich alles versuchen, die Tollwut nicht wieder nach Deutschland zu bekommen. Die Deckung der Kosten durch entsprechende Stellen ist im Augenblick nicht gegeben, so dass die praktizierenden Kollegen gefragt sind, sich solidarisch zu zeigen. Weiterführende Informationen und ein Muster für die Legitimierung einer kostenlosen Behandlung finden Sie auf der Homepage der LTK Hessen unter folgendem Link:

https://www.ltk-hessen.de/start/informationen-zur-situation-in-der-ukraine

Wir möchten uns bei allen Kolleginnen und Kollegen für ihre Hilfsbereitschaft bedanken.

 

Dr. Evelin Stampa

Präsidentin der Tierärztekammer Schleswig-Holstein

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